Der Spiegel bringt einen übersetzten Beitrag des britischen Intellektuellen Tariq Ali zum Thema.
Hier steht’s so klar geschrieben, wie es uns allen längst sein sollte!
Der Spiegel bringt einen übersetzten Beitrag des britischen Intellektuellen Tariq Ali zum Thema.
Hier steht’s so klar geschrieben, wie es uns allen längst sein sollte!
Als ich am vergangenen Freitag in meinem Beitrag den Artikel 20 und daraus speziell den Absatz (4) GG zitiert habe, dachten einige von Euch ganz sicher: „Hee, jetzt lässt er sich aber anstecken und reagiert über!“
Euch kann ich sagen: keineswegs. Das ist eine so finstere wie (leider) realistische Zukunftsvision! Und heute wird prompt der Beweis nachgeliefert:
Unsere Obrigkeit unternimmt die ersten Anläufe, die Pressefreiheit einzuschränken!!!
Das fordert übrigens nicht Irgendwer! Der, der das fordert, ist der Vorsitzende des Rechtausschusses des Bundestages!
Gemerkt? Der Vorsitzende des Rechtausschusses des Bundestages!
Das ist der, dessen Job darin besteht, dafür zu sorgen, dass die nicht völlig unkontrolliert durchdrehen!
Für’s Protokoll: das einzige, was mich an der Forderung überrascht ist, dass es so schnell kommt: Ich hatte denen am letzten Freitag gedanklich noch einen Zeitraum von 6-12 Monaten eingeräumt, bis es soweit sein würde!
(Manchmal hasse ich es, wenn meine Voraussagen zutreffen. Heute ganz besonders!)
Update:
Dazu passt es ja dann auch ganz hervorragend, dass die Polizei 78 neue Wasserwerfer bekommt.
Update:
Und da ich sage extra noch, dass das erst in 6 .. 12 Monaten dran ist!
Naja, das kriegt er jetzt auch aus der Familie zu hören, der Vorsitzende des Rechtsausschusses des Bundestags. (Schön, dass im Ländle zumindest noch die Verwandschaft als Korrektiv funktioniert! Ich dachte doch gleich, dass der eine so heißt, wie der andere guckt
So. Heute bricht der Damm – dieser Blog wird politisch.
Demokratie wäre, wenn die bestmögliche Lösung der meisten aller Probleme sich durchsetzen würde.
Wie schon Marx haben auch die Lehrer der „Reinen Demokratie“ die Rechnung jedoch ohne den Egoismus des Menschen aufgemacht: die politische Kaste sieht sich selbst nicht als Lösungsanbieter, die sich einem fairen Wettbewerb der Ideen stellen und den Wähler entscheiden lassen. Statt dessen erringt man mit der Wahl einen Status und Privilegien. Und diese geben die allermeisten Angehörigen der Gattung Mensch nicht kampflos auf, der Politiker schon gar nicht.
Die Annahme, die Lösung irgendwelcher Probleme läge im Primärinteresse irgendeiner Politik ist daher grundfalsch.
Politik ist in erster Linie Marketing der eigenen Sache, wobei dies nicht moralisch sondern egoistisch zu verstehen ist. (Aus diesem Grunde hocken in unseren Parlamenten auch überwiegend Juristen: es geht niemals darum Recht zu haben, sondern Recht zu bekommen. Darin siegt der, der die meiste Übung hat – in diesem Falle sogar professionell.)
Was also tun, wenn die Umfragewerte tief und die Aussichten gering sind, dass sich dies bis zur nächsten Wahl ändert? Den Rest des Beitrags lesen »
Den Amis kann man aktuell mal wieder bei der eher unkonventionellen Problemlösung zuschauen: Die katholische Kirche will jetzt mehr Exorzisten ausbilden, weil die Nachfrage danach so dramatisch steigt.
Naja, God bless America! Und wenn es mal nicht so gut läuft, spielen wir ein bisschen Mittelalter, damit ER uns wieder lieb hat.
Und hee -pssst – versucht es mal mit Waterboarding – damit habt ihr ja Erfahrung und das klappt ja auch sonst so toll zum Erpressen von „Geständnissen“. Da bleibt dem Satan glatt die Luft weg. (Das Leben des armen Menschen ist dann halt im Zweifelsfalle mal hin, aber immerhin konnte ja seine Seele gerettet werden…)
Und noch ein Tipp für die Ausbildung: auch bei der TSA (u.a. zuständig für Flugsicherheit) kann man sich ja gut informieren, wie man mit diesen ganzen verdächtigen 3-jährigen Selbstmordattentätern aus den eigenen Reihen umgeht. (Das wäre insofern das Einsteigerseminar…)
(gefunden bei fefe – und wie übel das Waterboarding von denen „verfeinert“ wurde, kann man bei ihm im Eintrag vom 9.11. auch lesen.. )
Als ich diesen Blog startete geschah dies prinzipiell aus Neugier „web 2.0″ selbst zu probieren. Und was liegt näher, als die eigenen Interessen für die Inhalte zu nutzen. Daher nannte ich den Blog „Tiefenwirkung“, denn ich wollte über Fotografie schreiben. Bisher waren es jedoch eher andere Themen. Und vermutlich wird es auch so bleiben. (Aktuell muss ich mich eher zurückhalten, dass es kein politischer Blog wird.)
Um der Ursprungsidee zumindest zeitweise gerecht zu werden … möchte ich Euch heute einen Zufallsfund unter den Fotoblogs zeigen, den ich mittlerweile recht gern und regelmäßig lese. Dies, weil er unkonventionelle Sichten überzeugend vertritt und somit zur Bereicherung im Allgemeinen beiträgt sowie mich im Besonderen anspricht, weil ich einige der dort vertretenen Sichten in der Vergangenheit ebenfalls für mich entdeckt habe. (Ich fühle mich also verstanden und inspiriert…)
Ich will Euch nur ganz kurz informieren, was gerade bei den Amis eine mächtige Welle macht:
Da gibt es diesen Film von Charlie Chaplin von 1928, „Der Zirkus“. Da läuft eine Frau rum, hält sich was ans Ohr und … telefoniert. Zumindest für unsere heutige Wahrnehmung sieht das so aus. Unsere transatlantischen Weichkekse machen sich da gerade ganz übel ins Hemd wegen eines angeblichen Beweises von Zeitreisen. Auf die Idee, dass das dann trotzdem ziemlich selbstgesprächig wäre, mit dem einzigen Handy auf Erden im Jahre 1928, kommen nur wenige. Die noch intelligenteren Exemplare monieren, dass es doch aber keine Sende- & Vermittlungsinfrastruktur in 1928 geben könne.
Da sind natürlich auch sofort die „Super-Theoretiker“ am Werk, die dass so erklären wollen, dass das dann notwendigerweise ein Telefonat in die Zukunft sein müsse.
So blöd, so gut. Was macht man nun damit? Erstmal selber gucken natürlich:
Ich hab’ schnell noch mal auf dem Funkwecker geguckt: Nein, heute ist nicht der erste April!
Eins muss man den Schweizern ja lassen: originelle (und gelegentlich unterhaltsame) Denkansätze beherrschen sie:
Während der Rest der Welt einen Haufen Geld für Militär und Rüstung ausgibt, gibt es aus der Schweiz jetzt einen vollkommen unblutigen Vorschlag, um das eigene Staatsterritorium zu vergrößern!
Ich kann mich jetzt nicht weiter dazu äußern, muss Taschen packen, damit ich im Falle eines Falles noch rechtzeitig nach BW umziehen kann
Ich bin kein Journalist und ich wollte mich in diesem Blog auch nicht politisch äußern. Heute ist ein guter Tag, eine Ausnahme zu machen. Oder sie machen zu müssen!
In meinen Augen versagt der Journalismus in den letzten Jahren in diesem Land immer öfter und immer katastrophaler!
Nur ein Vollidiot kann nicht gemerkt haben, dass Köhler die Anti-Pirateneinsätze meinte. Nur mediengeile Politiker, die sonst nichts zu sagen haben, sich jedoch trotzdem gerne Reden hören, können eine (ggf. durchaus) ungeschickte Äußerung in Richtung des Afghanistan-Einsatzes umdeuten.
Die wahre Katastrophe ist für mich aber ein breiter Journalismus, der völlig hohl nachplappert und mit großem Tamtam Auflage machen will. Ich erwarte – wie ich finde nicht zu unrecht -, dass die sog. Journalisten in diesem Lande endlich wieder kapieren, was ihr Job ist: unabhängig und gut recherchiert einen Artikel schreiben, der sauber informiert.
Im Falle Köhler hätte jeder verantwortungsvolle und wenigstens durchschnittlich intelligente Mensch in diesem Beruf vier Dinge zu tun gehabt: Den Rest des Beitrags lesen »
In der neuen Kategorie „Fotoblog“ gibt es künftig Fotos zu sehen, bei denen man schon mal ins Zweifeln geraten könnte, ob das wirklich ernst gemeint sein kann.
Darüber, wie doof diese Werbung ist, will ich mich gar nicht auslassen. Aber auch der Fotograf, der das Motiv geschossen hat, muss eine Größe seiner Zunft gewesen sein:
Wenn man schon die „Sex sells“-Strategie verfolgt, sollte wenigstens der Ehering des Models verschwinden!
Ich sag’s gleich dazu: heute muss ich mal unsachlich werden!
Nachdem wir mit 3-stelligen Milliardensummen erst mal die armen Banken retten mussten, und nun halb Südeuropa ohne Gegenleistungen aus den Schulden freikaufen, fehlen uns nun natürlich die paar Milliönchen, die wir eigentlich in den in die Zukunft sauberer Energie stecken müßten. Sieht nämlich so aus, als ob die Finanzierung des ITER-Projekts zusammenbricht. Macht nichts: ist ja nicht so, dass wir bei der Lösung des Energieproblems unter Zeitdruck stünden!